Warum ich beschlossen habe, mein eigenes Universum zu erschaffen
- Susanna Rasch Autorin

- vor 7 Tagen
- 4 Min. Lesezeit
Aktualisiert: vor 6 Tagen

Hast du schon einmal jemanden jonglieren sehen? So richtig mit mehreren Bällen gleichzeitig? Ich finde es faszinierend.
Ich habe das auch einmal ausprobiert. Die Bälle lagen schneller auf dem Boden, als ich schauen konnte.
Mit meinen Ideen ist es ganz ähnlich.
In meinem Kopf schwirren ständig neue Gedanken und Bilder herum. Geschichten wollen zu Papier gebracht werden. Mein Leben schreibt seine eigenen Kapitel. Und dann gibt es da noch Griechenland – mein Sehnsuchtsort, über den ich stundenlang erzählen könnte.
Wenn ich es genau nehme, jongliere ich eigentlich mit drei Bällen.
Schreiben. Seelenleben. Sehnsuchtsorte.
Lustig. Alle drei Wörter beginnen mit S. Fast so, als hätten sie nur auf Susanna gewartet.
Drei Herzensthemen und kein gemeinsamer Platz
Lange Zeit hatte ich allerdings das Gefühl, an drei verschiedenen Baustellen gleichzeitig zu arbeiten, ohne allen wirklich gerecht wurde.
Mal schrieb ich an meinem Roman. Dann wollte ich einen Blogartikel über das Leben schreiben. Im nächsten Moment hatte ich wieder Lust, etwas über Griechenland zu erzählen.
Jedes Thema liegt mir am Herzen und machte mir wahnsinnig viel Freude.
Aber keines davon bekam so richtig den Platz, den es in meinen Augen verdient hatte.
Vielleicht kennst du dieses Gefühl. Du hast tausend Ideen, fängst vieles an und trotzdem scheint nichts davon so richtig seinen Platz zu finden.
Ich kenne das nur zu gut.
Immer wieder habe ich versucht, meine Themen miteinander zu verbinden. Mal ein Blogartikel hier, mal ein Newsletter dort. Aber dieses bisschen hier und bisschen dort hat sich nie richtig rund angefühlt.
Manchmal hilft der Zufall ein bisschen nach
Wie das im Leben eben so ist, bin ich dann „zufällig“ wieder bei Steffi von der Magazinschmide gelandet.
Vielleicht erinnerst du dich noch an meinen Blogartikel vom letzten Jahr, als ich in ihrem Magazin meinen Roman „Das Lebensrad“ vorgestellt habe.
Seitdem bekomme ich regelmäßig ihren Newsletter und habe in ihren Magazinen geblättert. Als dann die Mail kam, dass ein neuer Magazinkurs startet, wusste ich plötzlich:
Das ist es. Genau das ist es.
Ich habe mich sofort angemeldet. Ungefähr drei Tage später habe ich mich gefragt, ob ich noch ganz bei Trost bin.
Der Kurs fing an und die ersten Aufgaben ließen nicht lange auf sich warten.
Einen Magazinnamen finden. Pff, keine Ahnung.
Rubriken entwickeln. Äh, ja.
Formate ausdenken. Häh, wie?
Und dann auch noch die ganze Technik. Nein! Alles, nur das nicht.
Ich war also kurz davor, alles wieder hinzuschmeißen.
Aus diesem Plan wurde aber nichts, denn Steffi hatte eine Engelsgeduld. Sie hörte sich meine Zweifel an, stellte die richtigen Fragen und bohrte genau dort nach, wo ich selbst noch keine Antworten hatte.
Sie ließ einfach nicht locker.
Und irgendwann passierte etwas.
Nicht mit einem großen Knall. Eher so, als hätte jemand einen Schalter in meinem Kopf umgelegt.
Aus drei Baustellen wurde ein Universum
Plötzlich hatte ich ein Bild vor Augen.
Nicht jedes Detail war fertig und nicht jede Rubrik perfekt.
Aber ich wusste auf einmal, wie alles zusammengehören sollte.
Zum ersten Mal fühlten sich meine drei Themen nicht mehr wie drei verschiedene Baustellen an. Schreiben, Seelenleben und Sehnsuchtsorte mussten nicht länger darum kämpfen, welches Thema gerade an der Reihe war.
Sie durften einfach nebeneinander existieren.
Danach begann ein Prozess, der sich über einige Monate zog.
Rubriken entstanden und verschwanden wieder. Ich schrieb Magazinnamen auf, änderte sie ab und strich sie wieder durch.
Texte entstanden, die wurden überarbeitet, Gedanken und Ideen festgehalten, ausprobiert und wieder verworfen.
Irgendwann fehlten tatsächlich nur noch zwei Dinge.
Der Name
Von Lebensfreude über Familie ohne Bedienungsanleitung bis zu Susannas Kosmos hatte ich einiges ausprobiert.
Doch dann war er plötzlich da.
Susannas Universum
Der Name fühlte sich richtig an. Schließlich hatte ich genau das gesucht. Einen gemeinsamen Platz für all meine Herzensthemen.
Jetzt fehlte nur noch das Cover
Das hat mit wesentlich mehr Überwindung gekostet. Sollte ich wirklich selbst darauf zu sehen sein?
Nach ziemlich langem Ringen lautete meine Antwort schließlich:
Ja. Manchmal muss man sich den Platz einfach nehmen, der einem zusteht.
So ist schließlich Susannas Universum entstanden. Ein Magazin, in dem endlich alles seinen Platz gefunden hat.
Willkommen in meinem Universum
Magie aus meinem Schreibzimmer
Hier öffne ich die Tür zu meinem Schreibzimmer und nehme dich mit in meine Welt als Autorin. Es geht um Geschichten und Figuren, um neue Ideen und fertig geschriebene Bücher, aber auch um alles, was dazwischen passiert. Um Schreibfreude, Zweifel, kleine Erfolgsmomente und vermutlich auch den einen oder anderen Blick auf das kreative Chaos auf meinem Schreibtisch.
Sternenstaub und das Leben dazwischen
Hier wird es persönlich. Das Leben hält sich schließlich selten an einen vorher ausgearbeiteten Plot. Ich erzähle von unserem Familienalltag mit zwei Kindern mit Behinderung, von Herausforderungen und Gedanken, die mich beschäftigen, aber genauso von kleinen Glücksmomenten und Seelenpausen. Von all dem eben, was zwischen den großen Ereignissen passiert und einen ganz normalen Tag manchmal ein bisschen heller macht.
Sehnsuchtsorte
Du kannst es dir wahrscheinlich schon denken: Hier zieht es mich nach Griechenland. Aber Griechenland ist für mich viel mehr als Sonne, Meer und wunderschöne Strände. Ich möchte dich mitnehmen zu den Menschen, der Sprache, den Traditionen und Geschichten des Landes – und vielleicht gelingt es mir ja, dir ein kleines bisschen von dem Gefühl mitzugeben, das mich jedes Mal überkommt, wenn ich an Griechenland denke.
Manchmal kann ich selbst noch nicht glauben, dass auch diese Idee Wirklichkeit geworden ist.
Trotz all der Zweifel.
Trotz all der Technik.
Und ja, ich bin ein bisschen stolz auf mich. Eigentlich sogar ziemlich stolz.
Auf dieser Reise habe ich wieder etwas gelernt:
Manche Träume kommen nicht mit einem großen Knall. Sie setzen sich einfach still neben dich und bleiben so lange, bis du anfängst, sie ernst zu nehmen.
Genau so ist Susannas Universum entstanden.
Und wenn du jetzt neugierig geworden bist: In der ersten Ausgabe nehme ich dich unter anderem mit auf die Leipziger Buchmesse, wir entdecken kleine Seelenfunken für den Alltag und machen natürlich auch einen Abstecher nach Griechenland.
Wenn du Lust hast, Teil meines kleinen Universums zu werden, kannst du dich hier für mein Newsletter-Magazinanmelden. Dann macht sich auch Susannas Universum auf den Weg zu dir.




Kommentare